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2. Bundesliga Nord/Ost 120 Frauen, 12. Spieltag – Sonntag, 21.01.2018

Bittere Derby-Heimpleite für Freiberg / Bautzen verliert Tabellenspitze zu Hause

Der Liveticker am Spieltag
Livecenter Frauen

Victoria Schneider spielte in Bautzen die Partie ihres Lebens und wurde mit 638 Kegeln "Spielerin des Spieltages". Foto: ESV

Union Schönebeck – KSV Bennewitz 7:1
In einer ansonsten sehr ausgeglichenen Partie zehrte der neue Tabellenzweite vom gelungenen Start um die Partiebeste anne Stahlich (597) mit 2:0/31 und dem sehenswerten Finish, das zu einem schließlich noch klaren Heimerfolg beitrug. Zwischenzeitlich war aber Benneitz 60 Wurf vor Schluss gefährlich nahe gekommen, ehe Vicky Otto mit überragenden 310 Kegeln auf den zweiten 60 Wurf ihr Duell für sich und über die Gesamtkegel auch die Partie für ihr Team entscheiden konnte.
Cooler Liveticker! Beispielhaft für alle anderen.

ATSV Freiberg – SSV Brand-Erbisdorf 3:5
Eine ganz bittere, weil unnötige Niederlage mussten die Freibergerinnen in einem an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Derby gegen Brand-Erbisdorf einstecken. die Entscheidung fiel im Schlussduell zwischen Sindy Thiel und Maike Weinhold. Die Freibergerin kämpfte verbissen, führte nach drei Bahnen mit 2:1, aber hatte weniger Kegel erzielt. Mit 119:118 ging der Satz an Weinhold, die mit vier Kegeln die Oberhand behielt und zum 3:3 in den Duellen ausgleichen konnte. Da nebenan Marlies Wurschler noch einmal 27 kegel draufpackte, hatten die Brander Frauen auch sieben Kegel mehr erzielt. Durch das 5:3 konnten sie sich aufgrund der gleichzeitigen Heimniederlage von Bautzen an die Tabellenspitze schieben. Für den ATSV bedeutet diese Niederlage Abstiegskampf pur
Freiberg: Was für ein Drama!

MSV Bautzen – ESV Lok Elsterwerda 2:6
Zum Auftakt setzte noch der Gastgeber die Akzente und führte deutlich mit 2:0/99. Victoria Schneider spielte das Spiel ihres Lebens und verewigte sich mit ihrem überragenden Ergebnis von 638 gefallenen Kegeln auf der Bautzener Bahn. Die Stimmung war grandios und erreichte ihren Höhepunkt als sie im dritten Satz ihre beste Bahn mit 184 spielte. Der ESV war zurück und ging nun bei 2:2/63 als Favorit in den Schlussdurchgang. m Hexenkessel in Bautzen brodelte es als der ESV zum finalen Zug ansetzte. Veronique Lanzke (536) löste ihre Pflichtaufgabe und hatte ihr Duell bereits nach der dritten Bahn sicher. Wegen des Gesamtvorsprungs war damit auch der Sieg in trockenen Tüchern.
Elsterwerda: Tabellenführer gestürzt

Germania Schafstädt – Holzweißiger SV 8:0
Dessauer SV – KV Wolfsburg 7:1
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