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2. Bundesliga Ost/Mitte 120 Männer, 11. Spieltag – Samstag, 13.01.2018

Erste Saisonniederlage für Zwickau / Tobias Schröder mit 686 Kegeln

Der Markranstädter Tobias Schröder stellte mit 686 Kegeln den Ligabestwert am 11. Spieltag auf. Foto: SKM

ATSV Freiberg – TSV Zwickau 7:1
Der Spitzenreiter verlor seine weiße Weste und lag von Anbeginn zurück. Mit nur 35 Kegeln Vorsprung aber einer 3:1-Führung im Rücken ging der ATSV in den letzten Durchgang. Auch dieser sah zwei relativ ausgeglichene Duelle, welche aber die beiden Freiberger Felix Wagner und Robert Mehlhorn knapp für sich entscheiden konnten. In Summe gewann der ATSV mit 7:1, was aber bei 12,5:11,5-Sätzen deutlicher aussah, als es tatsächlich war. Auch die 3398 Gesamtkegel waren ganz sicher keine Glanzleistung der Mannschaft, aber am Ende zählt nur der Sieg und der konnte errungen werden.
Freiberg: ATSV ringt Tabellenführer nieder

SK Markranstädt – Blau-Weiß Deutzen 8:0
Tobias Schröder spielte am Start 686 Kegel, da lagen die Gastgeber schon 170 Kegel voraus. Anschließend kontrollierten sie das Spiel, sodass weitere ganz große Leistungen ausblieben.
Markranstädt: Souveräner Heimsieg
Deutzen: Hadert noch mit Modus und Form

ESV Lok Rudolstadt – Dommitzscher KC 6:2
Ausgeglichenes Kräfteverhältnis nach dem ersten Durchgang. Die Mittelpaarungen sorgten für die Vorentscheidung. Das Duell zwischen Gregor Kunstmann und Alexander Rudolf sollte für den spannenden Höhepunkt des Heimspieles sorgen. Einer Satzpunktteilung folgte je ein Satzgewinn der Kontrahenten. Mit nur zwei Kegeln Unterschied ging es in den letzten 30er. Und der lief mit 137:130 für den Lok-Spieler, der in der Endabrechnung mit 2,5:1,5 bei 555:550-Kegeln siegte. Der Jüngste im Rudolstädter Starterfeld, Simon Axthelm, schuf mit drei starken Bahnen von 161, 149 und 151 Kegeln bereits nach 90 Wurf für klare Verhältnisse verbunden mit der Hoffnung auf einen 600er. Zwei Fehlwürfe verwehrten das jedoch, was dem Partiebestwert von ausgezeichneten 596 Kegeln allerdings keinen Abbruch tat.
Rudolstadt: Pflichtsieg an der Heidecksburg
Dommitzsch: DKC fehlten Präzision und Glück

GW Mehltheuer – Blau-Weiß Auma 3:5
Alle Beteiligten lieferten Duelle auf Augenhöhe und zeigten richtig starken Kegelsport. Beide Teams verbuchten jeweils drei Duellsiege für sich, Florian Lamprecht war mit 628 Kegeln Partiebester, doch die Gäste behielten in der Kegelwertung mit 3621:3625-Kegel hauchdünn die Oberhand – das gab den Ausschlag zum Erfolg der Aumaer Sportfreunde.
Mehltheuer: Vier Kegel entschieden das Vogtlandderby
Auma: Immens wichtiger Auswärtserfolg im hochklassigen Voigtlandderby

KTV Zeulenroda – KSV Freital 2:6
Obwohl der KSV die Reise als Tabellenzweiter antritt, ist die Favoritenrolle klar den Gastgebern zuzuschreiben. Zwar liegen die Karpfenpfeifer in der Tabelle hinter dem KSV, doch zu Hause liegt die Favoritenrolle bei den Thüringern. "Es wird sicherlich ein enges Spiel, aber wenn wir vom Start an den Druck hochhalten dann sehe ich gute Chancen die Punkte zu behalten." so Kapitän Heinig vor der Partie. Bei einem derzeitigen Heimschnitt von 3600 Kegeln der Thüringer Truppe wird es für Freital sehr schwer, die Punkte aus Zeulenroda zu entführen. Dennoch wollen die Freitaler ihre Auswärtsstärke unter Beweis stellen und den Hausherren mit Spielfreude und Angriffslust versuchen, alles abzuverlangen.
Zeulenroda: KTV startet ins neue Jahr
Freital: Spielfreude und Angriffslust

Der Spieltag im Liveticker
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