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DKBC-Pokal 2017/18, Männer, Achtelfinale – Samstag, 09.12.2017 – Sonntag, 18.02.2018

Mücheln und Unterharmersbach setzen sich auswärts durch / Axel Schondelmaier mit Saisonrekord im DKBC-Pokal und Bahnrekord – 704 Kegeln, zugleich persönliche Bestleistung

18. Februar, 13.00 Uhr
KC Schwabsberg – Rot-Weiss Hirschau
Nur einen Tag nach dem grandiosen 6:2 in der Champions League gegen Weltpokalsieger Zalaegerszeg traf der Final Four-Finalist im DKBC-Pokal auf den Zweitligisten aus Nord/Mitte. Schwabsberg konnte sich am Start absetzen, Hirschau kam in der Mitte dank Patrick Krieger (631) heran, sodass es vor den Schlussduos komplett ausgeglichen war. 60 Wurf vor Schluss führten sogar die Gäste mit fünf Kegeln, doch dann setzte sich die größere Erfahrung des Erstligisten, der seinen Besten in Mathias Dirnberger (628) hatte, durch.

Erzielte mit 704 Kegeln einen neuen Bahnrekord und steigerte seine persönliche Bestleistung um vier Kegel – Axel Schondelmaier. Der WM-Teamdritte von 2017 ist der erste Kegler, der im DKBC-Pokal in dieser Saison 700 Kegel spielte. Den ewigen Pokalrekord von Jens Weinmann verpasste er nur um acht Kegel. Foto: SKC

Die Pokalrunde im Liveticker

KV Mutterstadt – Rot Weiß Zerbst 0:8
Hut ab, Thomas Schneider! 647 im zweiten Einsatz am Tag als Partiebester im Pokalspiel. Mutterstadt darf drei Satzsiege feiern, zwei allein durch Armin Kuhn zum Abschluss der Partie. Zerbst bestand den Härtetest mit einem 5:3 in Lorsch in der Bundesliga und dem Einzug ins Pokalviertelfinale.
Zerbst: Sichere Siege binnen acht Stunden

6. Januar, 13.00 Uhr
SK Markranstädt – SV Geiseltal-Mücheln 3:5
Gehemmt durch den Ausfall von vier Stammspielern fuhren die Wölfe mit gemischten Gefühlen und Ersatzspielern aus der 2. Mannschaft zu den Randleipzigern. Markranstädt hatte seinen Besten mit 691 Kegeln in Lars Papart am Schluss, doch die Gäste brachten ihren am Ende des Mittelduos gegen die beiden Jüngsten im SK-Team aufgebauten Kegelvorsprung nervenstark über die Ziellinie. Matthias Noack holte sich dabei mit neuer persönlicher Bestleistung sogar noch den Partiebestwert mit 695 Kegeln. Trotz der hohen Spannung war es immer ein äußerst fairer Wettkampf und bei besonders guten Würfen applaudierten alle Zuschauer für den Spieler, egal zu welcher Mannschaft er gehörte. Diese Begegnung war Werbung für den Kegelsport und alle die dabei waren, konnten ein hochdramatisches Match erleben.
Markranstädt: Denkbar knapp ausgeschieden
Mücheln: Erstmals im Viertelfinale

SKK Raindorf – Grün-Weiß Mehltheuer 8:0
Die Gäste aus Mehltheuer zeigten ein engagiertes Spiel, Alexander Kelz kämpfte noch bis zu den letzten Kugeln um den Ehrenpunkt, aber Milan Svoboda hatte am Schluss die bessere Antwort. Die Spielbestleistung erkämpfte sich Philipp Grötsch mit 609 Kegeln, dem es gleich zu beginn des Finaldurchgangs vorbehalten war, den für den vorzeitigen Sieg entscheidenden Satz einzufahren.
Raindorf: Chambtalkegler im Viertelfinale
Mehltheuer: Grün-Weiß scheidet verdient aus

Victoria Bamberg – Kleeblatt Berlin 7:1
Erst die berühmten Bamberger vierten Sätze sorgten am Start für einen deutlicheren Vorsprung, sogar der Gäste-Duellsieg von Christian Drache geriet noch einmal in Gefahr. Bei Victoria konnte zu diesem Zeitpunkt nur Nicolae Lupu mit dem Partiebestwert 655 wirklich zufrieden sein. Das Schlusstrio aber sorgte frühzeitig für klare Fronten, Christian Wilke kam auf 654 Kegel, Berlins Bester Sebastian Käfer (595) war letztlich chancenlos.
„Mit dem ersten Pflichtspiel in diesem Jahr können wir sehr zufrieden sein. Fast 3700 Kegel sind ganz gut, aber für die nächsten Spiele müssen wir noch ein paar Kegel draufpacken, damit weitere Siege folgen können. Mit den gezeigten Einzelleistungen können Spieler und Trainer nur teilweise zufrieden sein, aber man hat gesehen, dass die Jungs alles aus sich herausholen, falls es mal nicht so läuft", so ein zufriedener Co-Trainer Werner Fritzmann nach dem Spiel.
Bamberg: Lupu und Wilke Beste bei Victoria

KV Liedolsheim – SKC Unterharmersbach 0:8 (Video: Axel Schondelmaier 704)
Der SKC Unterharmersbach war die deutlich überlegene Mannschaft und überließ den Gästen kein einziges Duell, obwohl der Sieg frühzeitig feststand. Absoluter Höhepunkt waren der DKBC-Pokal-Saisonrekord und Bahnrekord samt persönlicher Bestleistung von Axel Schondelmeier mit 704 Kegeln.
Unterharmersbach: Neues Jahr beginnt mit Pokalspiel und Dreikönigspokalturnier

Semper/AdW Berlin – KV Wolfsburg 6:2
Die Dramaturgie wollte es, das ein vorenzscheidendes Duell die Mittelpartie zwischen den beiden eingewechselten Nico Grundmann und Tim Gambig wurde. Der Berliner kam besser und schneller ins Spiel und sorgte mit seinem 3:1-Sieg dafür, dass AdW trotz des starken Wolfsburger Mathias Hähnel nur noch einen Duellsieg mit 2,5-Satzpunkten benötigte, um in das Viertelfinale einzuziehen. Und diesen machte Sascha Bräuer schließlich schon vorzeitig nach 90 Wurf klar.

Sorgte mit 665 Kegeln am Start für großen Vorsprung der Gastgeber – der Weidener Markus Schanderl. Foto: SKC

SKC Weiden – KC Schrezheim 6:2
Mit dem sehr reizvollen Duell zwischen dem heimstarken Nord/Mitte-Zweitligisten Weiden und dem souveränen Süd/West-Tabellenführer Schrezheim startete das DKBC-Pokal-Achtelfinale schon am 9. Dezember 2017. Beide Teams hatten zuletzt in der Liga verloren, den besseren Start erwischten die Gastgeber um den überragenden Markus Schanderl, der 665 Kegel erzielte. In der Mitte drehten die Gäste um ihren Besten Srdan Sokac die Partie und machten aus 45 Kegeln Rückstand 60 Vorsprung. Doch das Schlussduo der Gäste war zu schwach, bei Weiden wuchs Michael Gesierich nach 0:1/-32 über sich hinaus (618), sodass vor allem er den Erfolg der Gastgeber ins Ziel brachte.


Die Pokalkonferenz – Achtelfinale
Ergebnisse und Informationen 2. Runde

Extra Pokallogo für den Weg ins Final Four Ludwigshafen 2018

Das lange Warten auf das nächste Final Four (zuletzt 2016 in Lorsch mit den Pokalsiegern Victoria Bamberg/Frauen und KC Schwabsberg/Männer) hatte auch was Gutes. Für den Weg zum und natürlich beim Final Four im "Classic-Treff" am 28. und 29. April 2018 selbst steht jetzt ein extra Logo allen Teilnehmern zur Verfügung. "Damit wird dem Wettbewerb ,ein Gesicht‘ gegeben. Zugleich erleichtert dies die Pressearbeit und der Pokalwettbewerb wird optisch aufgewertet‘‘, meint dazu Initiator Carsten Kappler, Sektionssportwart im Landesfachverband Rheinland-Pfalz e.V. Kegeln.
Der ,,Classic-Treff‘‘ im Stadtteil Oggersheim war schon häufiger Bühne nationaler Titelkämpfe und ist nun erstmals Schauplatz des Finales im DKBC-Pokal. Mit seiner 12er-Anlage und den örtlichen Gegebenheiten ist der ,,Classic-Treff‘‘ ein "Schmuckstück" in Kegeldeutschland und durch zahlreiche Deutsche Meisterschaften in den letzten Jahren bestens für die Austragung geeignet. Für den Standort Ludwigshafen sprach ebenfalls, dass hier 2019 der NBC-Weltpokal stattfindet. ,,Wir möchten das Final Four im kommenden Jahr auch dazu nutzen, um wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse mitzunehmen, die wir 2019 an gleicher Stelle einfließen lassen‘‘, erklärt Carsten Kappler, der mit der Organisation des Weltpokals beauftragt wurde.

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