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Rokycany 2019 – U18-WM – Tandem-Wettbewerbe


Selina Fuhrmann und Simon Axthelm gewannen Silber


Mit Silber für Selina Fuhrmann/Simon Axthelm gab es eine Medaille für den deutschen Nchwuchs in den drei Tandem-Konkurrenzen. Insgesamt gingen fünf Paare an den Start, weil Deutschland Losglück hatte und in der U18 weiblich und im Tandem Mixed jeweils ein zweites Paar an den Start bringen konnte. Die erste Runde überstanden allerdings nur Melina Ruß/Roxanne Runzer (schied im Viertelfinale aus) und eben Fuhrmann/Axthelm, die in einem denkwürdigen Finale im zweimaligen Sudden Victory den neuen Weltmeistern Victory Noemi Budoi/ Tibor Levente Szasz (ROU) nur ganz knapp mit 26:27 unterlegen waren.



Tandem Mixed
Gold: Noemi Budoi/ Tibor Levente Szasz (ROU)
Silber:Selina Fuhrmann/Simon Axthelm (GER)
Bronze: Lisa Gasser/Florian Thaler (ITA)
Tanja Pröll/ Thomas Kofler (AUT)

Finale
Selina Fuhrmann/Simon Axthelm (GER) –
Noemi Budoi/ Tibor Levente Szasz (ROU) 1:1, SV 26:27 (144:159, 148:128)

Eigentlich waren die Rumänen im Halbfinale schon geschlagen, da aber Italien im Halbfinale im zweiten Wurf nur eine 2 spielten, hatten sie mit 12:10 doch noch das glücklichere Ende für sich und waren folgerichtig aus dem Häuschen.
Im Livesteam stellt sich beim Finale erneut die Frage, wann die NBC endlich mal umdenkt und von dieser Bahn 45-Kombination weggeht. Mt 28:24 starteten beide in die Vollen nervös. Das änderte sich schnell auf 63:59 mit eingestreuten Neunern. Am Ende es 99:99. Deutschland begann mit 8/1 aufs erste Bild, Rumänien benötigte vier. Dann aber im zweiten Bild in Wurf 20 ein Fehler von Fuhrmann, Deutschland stand bei 21W117, Rumänien bei 20W108. Bild drei verbrauchte Rumänien einen Versuch weniger und war wieder dran. Im vierten zogen die Rumänen vorbei und spielten eine Neun drauf. Axthelm konnte nicht mehr kontern bei Kegel148, um ins volle Bild zu kommen und Deutschland lag 0:1 zurück.
Der Schlagabtausch ging weiter mit 31:29. Aber bei beiden Paaren merkte man die Anspannung. Es knistert in der Halle, in der alle in dicke warme Jacken gepckt sind, die Temperaturen sind weiterhin frostig. Die Gemüter auf den Bahnen nicht – 59:60 nach zehn Wurf. Es ist ein spannendes, ein hochklassiges Duell des Quartetts um Gold und Silber. Und das Momentum in den Vollen liegt beim deutschen Team. Fuhrmann schließt ab auf 96:86.
Axthelm eröffnet, stellt 126, die Fuhrmann tatsächlich räumt, die Rumänen mit einer offen Vier, aber nur drei Versuchen dafür. Schade, Fuhrmann kann 124 nicht räumen, aber auch Rumänien benötigt drei Versuche. Mit 7/2 zeigte sich Deutschland anschließend sicher und Rumänien wartete weiter vergeblich auf die Neun. Dann stellte sich Deutschland Kegel246 und Rumänien spielte sogar nur 159 an – es roch schon ziemlich nach Sudden Victory. Beide räumten anschließend zweimal nur einen, das Schneckentempo half den Deutschen. Ausgleich – SV!
Axthelm 8, Szazsz 6, Fuhrmann 6 und Budoi spielt tasächlich noch die Acht - 14:14, 2. SV.
Budio 5, Axthelm 5, Szasz 8, Fuhrmann 7 – Silber am Ende für Deutschland.


Halbfinale
Selina Fuhrmann/Simon Axthelm (GER) –
Lisa Gasser/Florian Thaler (ITA) 2:0 (153:141, 149:132)

Es lief gut für das deutsche Duo. In die Vollen holten sie einen beruhigenden Vorsprung heraus, führten mit satten 106:99. Im Räumen startete Deutschland mit zweimal zwei Versuchen für die ersten Bilder. Italien benötigte sechs. Dann aber spielte erst Axthelm eine offene Fünf, dann Fuhrmann eine 3 an, die Italiener konten aber nicht kontern und leisteten sich in Wurf26 und 27 durch Gasser, dann Thaler Fehlwürfe – die deutsche 1:0-Führung war perfekt.
Im zweiten Satz baute Deutschland wieder einen Vorsprung schon in die Vollen auf: über 74:58 auf beruhigende 100:87. Wie wichtig die Vollen sind, zeigte Italien gleich mit einem Neuner im Räum-Anspiel. Deutschland räumte in drei Versuchen, Itlaien machte sich im zweiten Bild mit Kegel 136 selbst das Leben unnötig schwer (drei Versuche samt fehler). So konnten Gasser/Thaler keinen Druck aufbauen und Deutschland geriet auch mit einer angespielten Fünf nicht in Gefahr (24W132:25W121). Als Thaler in Wurf28 keine Neun spielte war die Entscheidung gefallen. Fuhrmann/Axthelm standen im Finale.
Die andere Halbfinalpartie zwischen Tanja Pröll/ Thomas Kofler (AUT) und Noemi Budoi/ Tibor Levente Szasz (ROU) ging in den Sudden Victory, dass die Rumänen mit 12:10 gewannen.


Viertelfinale
Selina Fuhrmann/Simon Axthelm (GER) –
Vana Varga/Toni Ljubic (CRO) 1:1, 16:11 SV (146:154, 154:149)

Es ging schon um die Medaillen. Der Sieger hat Bronze sicher. Und es sollte eine viel härtere Nuss werden für das deutsche Duo. Das zeichnete sich in die Vollen schon ab, beide von Anfang an gleichauf, am Ende aber die Kroaten mit 100:92 im Vorteil. Beide räumten das erste Bild in zwei Versuchen, und beide spielten 8/1 drauf. Für Bild drei benötigten beide drei Versuche, keiner gab sich eine Blöße. Dann die offene Fünf durch Ljubic, aber ebenso (plus nachfallenden Kegel4) von Axthelm. Nach 26 Wurf (128:135) hatte Deutschland erstmals einen Wurf herausgeholt. Uns Axthelm packte gleich die Neun drauf. Das war die Chance! Da aber Deutschland nicht mehr ins volle Bild kam und Ljubic sicher räumte, unterlag das deutsche Duo nach exakt ausgeglichenem Räumen durch die fehlenden Vollen.
Mit 34:24 und 70:57 bot sich im 2. Satz ein ganz anderes Bild. Doch die Kroaten schlossen fast noch auf auf 101:96. Im Jungenduell stellte sich Deutschland Kegel 168 und Kroatien 28. Fuhrmann räumte den schwierigen Wurf, Kroatien brauchte die erwarteten zwei Wurf. Mit 8/1 blieb Deutschland vorn, jetzt war es aber auch Ljubic , der Kegel168 räumte. Im nächsten Bild arbeiteten sich beide mit vier Versuchen ab. Nein, fünf – Ljubic spielte tatsächlich einen Fehler und Kroatien fiel etwas zurück. Deutschland spielte sauber weiter (8/1), Kroatien aber mit der Neun durch Ljubic auf 28 Wurf 146:141. Da Varga keine Neun spielte, reichte der Volle-Vorsprung diesmal für das deutsche Team.
Während beide in den Sudden Victory müssen, steht der Halbfinalgegenr mit Lisa Gasser/Florian Thaler (ITA) schon fest.
Axthelm spielte eine 7 an. Varga nur eine 4. Fuhrmann spielte Deutschland mit der Neun ins Halbfinale gegen die Italiener. Ljubics Wurf war bedeutungslos geworden.

Tandem Mixed, 1. Runde
Selina Fuhrmann/Simon Axthelm (GER) –
Julia Emese Szabo/ Denis Padurean (ROU) 2:0 (154:122, 145:122)

Mit einem souveränen Auftritt und einer klaren Führung im ersten Satz starteten Selina Fuhrmann und Simon Axthelm als erstes deutsches Paar in die Tandem Mixed-Konkurrenz. In die Vollen hieß es 101:80, das war bereits die halbe Miete und das 1:0 war frühzeitig in trockenen Tüchern. Fuhrmann nutzte den letzten Wurf bereits zum Gassentraining.
Auch im 2. Satz dominierte die deutsche Kombination mit 101:89 in die Vollen. Auch ein schwächeres Räumen zu Beginn stellte das deutsche Team vor keine großen Probleme, weil die Rumänen die Chance einfach nicht nutzen konnten. Bei 25 Wurf hatte das deutsche Team drei, Rumänien zwei Bilder geräumt. Blieb ein Blick auf die Begegnung daneben, wo sich das kroatische Duo Vana Varga/Toni Ljubic (CRO) ebenfalls frühzeitig anschickte, in 2:0-Sätzen zu siegen.

Saskia Gubitz/Jonas Stratz (GER) –
Tanja Pröll/ Thomas Kofler (AUT) 1:1, 15:16 SV (150:135, 150:156)

Auch das zweite deutsche Paar erwischte einen sehr guten Start und bestritt das Rennen von der Pole Position aus. Hervorragende 107:82 Volle sollten das Nervenkostüm eigentlich stärken. Doch nach Anwurf-Vier waren insgesamt sechs Versuche – davon drei Fehler zum Schluss auf den verbliebenen Kegel2 – für das erste Bild notwendig. Österreich war wieder dran. Nach vier Versuchen für Bild zwei stand es W25 125:124, und nur das deutsche Team spielte ins volle Bild. Während es Österreich nicht gelang, Kegel124 anders als in einzelnen Würfen zu räumen, putzte Jonas Stratz einen schwierigen Dreier-Räumer und Deutschland führte 1:0.
Der 2. Satz verlief schon in die Vollen viel ausgeglichener. Über 70:66 hieß es am Ende aber dank des starken deutschen Spiels 105:97. Das holten die Österreicher im ersten Bild mit zwei (Deutschland 3) Versuchen auf. Gubitz spielte eine offene Fünf an, aber beide räumten sicher die Pärchen, während Österrech vier Versuche für Bild 2 benötigte. In Wurf22 spielte Kofler eine Neun, während es nun die deutsche Mannschaft war, die Kegel 136 nur einzeln räumen konnte. Österreich war im Vorteil nach 8/1 auf 24W133. Dann aber spielte Stratz die Neun, in Wurf 28 auf Kegel45 allerdings auch einen Fehler. Die Frage war: Kommt Österreich noch einmal ins volle Bild? Ja, Pröll schaffte es und die Alpenrepubliker glichen aus.
Im Sudden Victory begann Stratz mit einer Acht. Pröll spielte 7, Gubitz ebenfalls. Aber Thomas Kofler beendete mit einer Neun die deutschen Hoffnungen auf ein zweites Paar im Viertelfinale.

Entscheidung Tandem weiblich

Gold: Nicoletta Dudziak/ Nicola Kobior (POL)
Silber: Rita Zimmermann/Caroline Futschek (AUT)
Bronze: Kristina Trosic/ Renata Bodo (SRB)
Nataša Radic/ Tina Mrzljak (SLO)

Melina Ruß/Roxanne Runzer schieden im Viertelfinale aus, Samantha Jones (Titelverteidigerin von 2017)/Selina Fuhrmann in der 1. Runde.

Entscheidung Tandem männlich

Gold: Marko Erdeljan/ Ilija Jevremovic (SRB)
Silber: Tilen Topolsek/Anej Krajnc (SLO)
Bronze: Maximilian Monthaler/Paul Schlatter (AUT)
Jakub Wojdzinski/Szymon Kosz (POL)

Simon Axthelm/Tim Brachtel schieden in der 1. Runde aus.


Viertelfinale
Melina Ruß/Roxanne Runzer (GER) –

Natasa Radic/Tina Mrzljak (SLO) 0:2 (113:146, 145:148)

Die Slowenninen, WM-Dritte mit dem Team, hatten – direkt neben dem deutschen Duo – in der 1. Runde das italiensiche Duo Gasser/Hirber ebenfalls erst im SV mit 13:12 besiegt. Melina Ruß/Roxanne Runzer waren bereits die letzte Medaillenhoffnung für das deutsche Team an diesem Wettkampftag.
Mit 55:61 nach zehn Wurf hatte das deutsche Duo gleich den erwartet schweren Stand. Der Zwischenstand nach den Vollen unterstrich es noch mit 87:94. Immerhin aber gelang Roxanne Runzer im 15. Wurf eine Neun. Die Sloweninnen legten jeweils vor, räumten 7/2 und eine offene Fünd in drei Versuchen. Deutschland leistete sich durch Runzer in Wurf17 nach Achter-Anspiel einen Fehler und im W21 und W22 verfehlten beide jeweils den Kegel4. So strebte Slowenien einem sicheren 1:0 entgegen.
Wie in der 1. Runde verlief der zweite Satz ausgeglichener. 60:60 nach zehn Wurf, 77:77 nach 13, und 92:95, nachdem die Sloweninnen zwei Neuner in Folge setzten. Und dann konterte Deutschland. Roxanne Runzer spielte eine Neun ins Räumen an, Melanie Ruß legte eine Acht nach. Jetzt bloß keinen Fehler, Runzer hielt stand. Slowenien räumte 6/3, spielte eine offene Fünf an. GER räumte in drei Versuchen, Slowenien auch. Nach 21 Wurf führte das deutsche Duo mit 121:113. beide spielten ins volle Bild. Unglaublich Melanie Ruß spielte eine Viererkombination weg auf 23W128:122. Was für ein Schlagabtausch. Und dann dieser Fehler, es war der achte im Duell. Deutschland mit 137 nach 27 Wurf, Slowenien 131 nach 25. Roxanne Ruß spielte nur Vier in Wurf28, Slowenien mit 140 nach 28 Wurf ins volle Bild. Deutschland kommt nicht mehr ins volle Bild.
145:143 und SLo noch ein Wurf – eine Fünf und Aus für Deutschland an diesem Tag.



1. Runde (Achtelfinale)
Samantha Jones/Selina Fuhrmann (GER) –
Lya Klenkle/Christel Simon (FRA) 0:2 (136:145, 127:147)

Die ersten Vollen verliefen sehr ausgeglichen, mit dem letzten Wurf erspielte FRA sich eine kleine Führung (100:101). Klenkle/Simon bauten den Vorsprung durch eine Neun in W19 aus, das deutsche Team verlor im zweiten Bild weiter an Boden (vier Wurf). Bei 124:135 unterlief FRA zwar der zweite Fehler, den Selina Fuhrmann auf Kegel124 nicht nutzen konnte und nur den Zweier-Kegel traf. Samantha Jones leistete sich anschließend auch noch einen Fehlwurf. Die offen Fünf in W27 blieb so für FRA folgenlos, zumal Deutschland nicht die notwendige Neunerserie spielen konnte, um den Satz noch zu drehen. Deutschland war unter Zugzwang, musste den zweiten Satz gewinnen, um den Sudden Victory zu erreichen.
Diesmal eröffnete Selina Fuhrmann für die deutschen Farben, Deutschland lief aber in den Vollen bereits einem Rückstand hinterher. Die Deutschen im Schnitt mit 6 km/h mehr Speed, die Französinnen mit dem besseren Gassenspiel. Auf den letzten Wurf ins volle Bild aber führte endlich Deutschland mit 92:85. Im Räumen beide mit einer offenen Vier startend, konnte das deutsche Team von einem Fehler der Französinnen profitieren. Bei W22 stand es 110:103 für Jones/Fuhrmann, Frankreich aber konterte in W26 mit einer Neun und ging 121:119 in Führung. Frankreich räumte 8/1, Deutschland zerschoss sich das Bild und schied aus.

Melina Ruß/Roxanne Runzer (GER) –
Veronika Brtnikova/Veronika Horkova (CZE) 1:1, 13:10 SV (134:122, 133:129)

Ein Hammerlos erwartete das zweite deutsche Paar, auch wenn die Tschechinnen beide nicht im Teamwettbwerb, den die Gastgeberinnen für sich entscheiden konnten, eingesetzt wurden. In die ersten Vollen blieben Melina Ruß/Roxanne Runzer lange auf Tuchfühlung, lagen dennoch schließlich 91:102 zurück. Die Tschechinnen boten im Räumen immer wieder etwas an, doch das deutsche Duo kämpfte selbst mit den Bildern. So blieb es bei einem insgesamt schmucklosen 1:0 für die Tschechinnen bei jeweils drei Fehlern beider Teams. Und Tschechien konnte den letzten Wurf schon zum Gassentraining nutzen.
In die zweiten Vollen war der Rückstand geringer (89:93) nach den Vollen. Tschechien benötigte für das erste Bild fünf Versuche, Deutschland reichten vier. Und endlich gelang Roxanne Runzer eine Sieben draufzuspielen, Tschechien jetzt bei sechs Fehlern. Diesmal nutzten die Deutschen das Angebot (CZE mit Fehler 7) und zog bei W24 erstmals vorbei (116:111). Es blieb aber eng. Ruß stellte eine offene Fünf, Tschechien putzte sein Bild in zwei Wurf und dann gelang es Ruß, mit dem linken Pärchen auch den verbliebenen Kegel rechts zu räumen – das war die Entscheidung im Satz, Deutschland glich aus. Im letzten Wurf entschied sich Roxanne Runzer auf den Kegel4 zu spielen, statt Gasse zu trainieren.
Im Sudden Victory eröffnete Ruß mit 6:5. Runzer spielte ein 7:5 drauf, Deutschland hatte das Match mit 13:10 gedreht.

Simon Axthelm/Tim Brachtel (GER) –
Tilen Topolsek/Anej Krajnc (SLO) 1:1, 7:11 im SV (153:140, 144:151)

Die besten drei Einzelspieler der Teamkonkurrenz mit Resultaten weit jenseits der 600, dazu der Zehnte (Anej Krajnc) – einen größeren Kracher hätte die Auslosung in der 1. Runde nicht zustande bringen können. Das deutsche Duo begann stark, ließ die Slowenen aber mit Wurf 9 und 10 (3/3) wieder aufschließen, um direkt mit 9/8 zu kontern. Nach den Vollen war dennoch nur ein kleines Polster entstanden, weil Simon Axthelm/Tim Brachtel auf den letzten Würfen (3/4) die Slowenien im Spiel mit 100:98 hielten. Brachtel räumte in Wurf 19 ein schwieriges Bild, sodass Deutschland in Vorhand blieb. Das umso mehr, da Axthelm eine Neun nachspielte. Die Slowenen hingegen kamen nicht vom Fleck. Bei Wurf22 stand es 133:116. Zwar verfehlte Tim Brachtel in Wurf25 einen Kegel und Axthelm spielte in Wurf28 eine offene Vier an. Slowenien aber verfehlte in Wurf28 die dringend notwendige Neun und Deutschland führte 1:0.
Der zweite Satz begann mit Gänsehaut pur mit 35:36 auf fünf Wurf und 69:72 auf zehn. Slowenien führte nach den Vollen mit 106:101. Tim Brachtel spielte eine offene Vier an, Slowenien braucht drei, Deutschland fünf Versuche für das erste Bild. Das zweite schaffen beide in drei Versuchen, dann spielt Axthelm die Neun, Slowenien hat 128 stehen, räumt diese aber ab. Jetzt hat Deutschland Kegel 248 vor der Brust und braucht dafür zwei Versuche. Eine Vorentscheidung folgte aber als Axthelm eine offene Fünf anspielte und Slowenien das schwierige Bild in zwei Versuchen löste. Der Satz ging an Slowenien. Brachtel trainierte im letzten Versuch die Gasse.
Im Sudden Victory eröffnete Brachtel eröffnete nur mit 2:7. Simon Axthelm spielte eine Fünf – Aus. Slowenien 4.