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DKBC-Pokal 2017/18, Männer, 3. Runde – Samstag, 04.11.2017

Unterharmersbach überraschte Amberg – 5:3 / Bamberg und Raindorf gewannen Bundesligaduelle / Silvio Jabusch (Markranstädt) nur neun Kegel unter 700

Die Pokalkonferenz – 3. Runde:

Erstmals mit dabei waren in der 3. Runde des DKBC-Pokals 2017/18 (Samstag, 13 Uhr) auch die zuletzt international tätigen Vereine. Überraschungen blieben weitgehend aus, lediglich der Erfoilg des SKC Unterharmersbach beim FEB Amberg zählt dazu. Dreimal war die Bundesliga in dieser Runde unter sich: Aufsteiger Raindorf besiegte Breitengüßbach ebenso deutlich mit 7:1 wie auch Bamberg Kipfenberg. Die Partie zwischen dem NBC-Pokalsieger sowie nationalem Titelverteidiger KC Schwabsberg und Nibelungen Lorsch endete 6:2.
Wenig Losglück hatten die Underdogs aus den drittklassigen Ligen, die zumeist auswärts antreten und bis auf Unterharmersbach auch die Segel streichen musten. Einzig der KV Mutterstadt hatte Fortuna im Bunde und nutzte das Heimrecht mit einem 6:2 gegen den Erstligaabsteiger FSV Erlangen-Bruck. Das beste Resultat erzielte der Markranstädter Silvio Jabusch, der mit 691 Kegeln nur neun unter der 700er-Schallmauer blieb und eine neue persönliche Bestleistung aufstellte. Der Zerbster Jürgen Pointinger stellte beim 7:1 in Wernburg mit 684 Kegeln ebenfalls einen überragenden neuen Bahnrekord auf. Die Auslosung für das Achtelfinale findet am 8. November 2017 gegen 19 Uhr bei der TSG Kaiserslautern statt.

SV Wernburg – Rot-Weiß Zerbst 1:7

Stimmung beim Spiel / Debüt für Zerbster Manuel Wassersleben / Bahnrekord durch Jürgen Pointinger
Die Höhepunkte einer stimmungsvollen Partie gab es im Mitteldurchgang. Natürlich wurde Zerbst seiner Favoritenrolle gerecht und erzielte durch Jürgen Pointinger mit 684 Kegeln einen überragenden neuen Bahnrekord. Doch auch die Gastgeber hatten Grund zum Jubeln, gelang ihnen doch durch Andrej Maak ein Duellsieg, den dieser gegen den Debütanten im Zerbster Sextett, Manuel Wassersleben, sicherstellte.


SKK Raindorf – TSV Breitengüßbach 7:1

Mit bärenstarker Heimbestleistung von 3657 Kegeln zogen die Raindorfer ins Achtelfinale ein! Vor allem das Raindorfer Schlussduo um den Partiebesten Milan Svoboda (669 Kegel) war nicht zu schlagen. Svoboda, stellte damit den Einzelbahnrekord von Alex Raab ein. Breitengüßbach wurde in der Deutlichkeit sicherlich etwas unter Wert geschlagen.

Victoria Bamberg – KRC Kipfenberg 7:1
Florian Fritzmann mit 673 Kegeln, Bamberg souverän Nach dem Bundesligaduell vor einer Woche trafen Bamberg und Kipfenberg erneut aufeinander. Nach der überzeugenden Vorstellung in Kipfenberg setzte Bamberg ohne Cosmin Craciun diesmal zu Hause die Trainervorgabe um und suchten eine schnelle Entscheidung, die am Start mit einem 3:0/181 überzeugend gelang. Florian Fritzmann spielte mit 673 Kegeln einen überragenden Partiebestwert. Im zweiten Trio konnte Mario Strauß für die verletzungsbedingt geschwächten Gäste mit starken 626 Kegeln den Ehrenpunkt holen.

KC Schwabsberg – Nibelungen Lorsch 6:2

Am Start hielten die Gäste um Thorsten Gutschalk (640) wie erwartet gegen, doch ein entfesselter Mathias Dirnberger (665) holte eine Schwabsberger Führung heraus, die das Mittelpaar ausbauen konnte. Da aber Jochen Steinhauer ein zweites Duell gegen den enttäuschenden Melvin Rohn ziehen konnte, war die Ausgangslage vor dem Finale für beide Teams noch hoffnungsvoll: Schwabsberg trennten angesichts des doch großen Vorsprungs nur noch drei Satzsiege vorm Weiterkommen. Lorsch hätte sich aber mit zwei 3:1-Erfolgen in den Sudden Victory retten können. Der KCS aber zeigte sich im gesamten Team stabil und sicherte sich die Schlussduelle vorzeitig.

Grün-Weiß Mehltheuer – SV Leipzig 8:0
Die Gastgeber waren gegen den Drittligisten klar überlegen, Dirk Lorenz schraubte den Partiebestwert in der Mitte auf 619 Kegel.

SV Geiseltal-Mücheln – KSV Freital 8:0
Nach dem 7:1 im Vorjahr konnten sich die Wölfe erneut mit Heimrecht gegen Freital durchsetzen. Der Sieg stand nie in Frage, um den Partiebestwert bewarben sich schließlich der Reihe nach Harlad Fechner (635), Andreas Kühn (642) und schließlich im Finaldurchgang Sven Tränkler mit sehr starken 672 Kegeln. Mücheln mit 3754 Kegeln – die Wolfsburg-Niederlage scheint gut verkraftet worden zu sein.

KC Schrezheim – EKC Lonsee 5:3
In der letzten Saison spielten beide Mannschaften noch gemeinsam in der Verbandsliga. Schrezheim schaffte den Aufstieg und spielt bis jetzt eine tolle Runde. Auch die Männer vom ECK Lonsee sind großartig in Form und führen die Verbandsliga mit 12:0-Punkten klar an. Die erwartet enge Partie wurde es schließlich auch. Srdan Sokac erzielte in der Mitte zwar hervorragende 641 Kegel, aber die Gäste waren mit mehr Sätzen (9:7) und neun Kegeln plus hervorragend unterwegs. Die Entscheidung fiel schließlich durch Kai Hornung, der den Bestwert der Partie auf 643 schraubte und seinem Gegner 117 Kegel abnahm, sodass die 627 von Andreas Merz zwar für die Gäste den Teambestwert und einen Duellsieg brachten, am Erfolg der Gastgeber aber nicht mehr rütteln konnten.

Rot-Weiß Hirschau – BC Schretzheim 6:2
Die Gäste überraschten mit Andreas Eberhardt (628) und Alexander Krebs (620) am Start und einer 2:1/58-Führung. Doch im Schlusstrio zogen die Gastgeber um den Partiebesten Alexander Held (641) schnell und unaufhörlich auf und davon.

FEB Amberg – SKC Unterharmersbach 3:5
Unterharmersbach sah sich schon vor der Partie keinesfalls chancenlos oder als Außenseiter und trat dementsprechend auf. Natürlich wusste der SKC um Axel Schondelmaier, der als Startspieler mit 616 Kegeln für einen Vorsprung der Gäste sorgen konnte. Vor dem Schlussdurchgang allerdings war Amberg bis auf drei Kegel herangekommen, die Partie stand auf des Messers Schneide. Als aber Wolfgang Häckl für den Gastgeber so gar nicht in die Partie kommen wollte, nutzte das der SKC und fuhr den überraschenden Auswärtserfolg – einen von nur zwei in der ganzen Runde – ein.

SK Markranstädt – Grun-Weiß Granschütz 6:2
Silvio Jabusch verfehlt die 700 nur um neun Kegel Am verdienten Sieg der Gastgeber gab es frühzeitig keinen Zweifel, umso bemerkenswerter war es, wie die Gäste sich um Erfolge in den Duellen bemühten und auch zweimal belohnt wurden. Das herausragende Ergebnis geht auf das Konto von Silvio Jabusch, der mit 691 Kegeln nur neun Kegel unter der 700 blieb. Er musste im Finaldurchgang sogar noch um den Bestwert fürchten, weil Teamkollege Sebastian hartmann mit 535 Kegeln auf die letzte Bahn gewechselt war. Nach 360 zur halbzeit lkam er schließlich auf 685 Kegel, auch Tobias Schröder zeigte mit 675 kegeln, dass der erste 700er auf der renovierten Markranstädter Anlage offensichtlich nur eine Frage der Zeit ist.

SKC Weiden – ESV Schweinfurt 6:2
Nachdem die Unterfranken in der 2. Liga bereits in Weiden gewinnen konnten, rechnete sich das Gästeteam um den Ausnahmekegler Christian Rennert auch im Pokal am Wasserwerk gute Chancen aus. Der DKBC-Pokal ist allerdings für die Weidener Kegler ein Terrain, auf dem sie sich in der Vergangenheit schon immer sehr wohl gefühlt haben. Vor zwei Jahren schafften sie es bis in die Finalrunde unter die letzten Vier, was wohl mit einem der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte gleichzusetzen ist. In dieser Saison stehen sie zumindest im Achtelfinale, nachdem im Mittelduo die Post für den Gastgeber abging. David Junek schraubt die Partiebestleistung auf 640 Kegel, den Gästen schwammen bereits dort alle Felle davon.

KV Liedolsheim – Ohrdrufer KSV 7:1

Nach dem glücklichen Sieg in Friedrichshafen konnten die KVL-Männer gegen einen komplett unbekannten Gegner eins draufsetzen und vorzeitig schon nach der Mitte das Achtelfinale erreichen. Stefan Seitz setzte den Partiebestwert, das Team hatte alle vier Duelle gewonnen und 12,5 Satzpunkte erkämpft – und dadurch nicht mehr einholbar..

SpG Semper/AdW Berlin – Radeberger SV 6:2
Nach anfänglicher Schwäche konnten die Gastgeber ihr Pensum abrufen und am Ende sich mit 6:2 für die nächste Pokalrunde qualifizieren.

Weiter spielten: Wolfsburg – Sandersdorf 6:2, Wörlitz – Kleeblatt Berlin 1:7, Mutterstadt – Erlangen-Bruck 6:2

Alle Ansetzungen und Ergebnisse in der Livekonferenz<
Ergebnisse 2. Runde

DKBC-Pokal Männer Archiv

2017/18SpielplanFinaleSpiel um Platz 3
2016/17*
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2015/16SpielplanFinaleSpiel um Platz 3
2014/15SpielplanFinaleSpiel um Platz 3
2013/14SpielplanFinaleSpiel um Platz 3
* nach der 2. Runde ausgesetzt.
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