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DKBC-Pokal, 3. Runde Frauen – Sonntag, 05.11.2017

Erstliga-Aufsteiger Erlangen-Bruck bezwang Schrezheim / Neuer Pokalrekord durch die Pöllwitzerin Anna Müller mit 680 Kegeln

In der 3. Runde im DKBC-Pokal kam das frühe Aus für den ehemaligen Pokalsieger KC Schrezheim, der mit 2:6 beim Erstliga-Aufsteiger FSV Erlangen-Bruck scheiterte. Im zweiten Bundesligaduell behielt der KV Liedolsheim mit 6:2 die Oberhand gegen Kriemhild Lorsch. Anna Müller (Foto, Pöllwitz) stellte mit 680 Kegeln eine neue deutsche Pokal-Bestleistung auf. Gemeinsam mit der Liedolsheimerin Saskia Seitz hält sie auch den Bundesligarekord mit 678 und blieb nur neun Kegel unter dem deutschen Rekord von Sina Beißer (Bamberg) aus dem Jahr 2013. Herausragend aber auch die 624 Kegel von Eve-Marie Göschka, die beim SV Wernburg spielt. Wernburg setzte sich mit 5:3 gegen Bennewitz durchsetzte und ist einer von insgesamt sechs Drittligisten, die das Achtelfinale erreichten. Der ESV Pirmasens zog kampflos ins Achtelfinale ein, weil Unter Uns Bad Neustadt seine Mannschaft zurückgezogen hatte.
Die Auslosung für das Achtelfinale findet am 8. November 2017 gegen 19 Uhr bei der TSG Kaiserslautern statt.

Die Pokal-Livekonferenz zur 3. Runde

FSV Erlangen-Bruck – KC Schrezheim 6:2
Bahnrekord durch Rike Heym Zweimal innerhalb einer Woche treffen beide Teams aufeinander. Das Pokalspiel gewann der Erstliga-Aufsteiger überzeugend mit 6:2. Vorentscheidend die engen Mittelduelle, die beide der FSV für sich entscheiden konnte. Dabei stellte FSV-Spielerin Rike Heym mit 178 Kegeln einen neuen Einzelbahnrekord auf und entschied mit 585 Kegeln das ausgeglichene Duell der Teambesten gegen Kathrin Lutz (572) für sich. Bei der Revanche am kommenden Sonntag ist Schrezheim Gastgeber.

KV Liedolsheim – Kriemhild Lorsch 6:2
Beide Teams standen sich bereits im Saison-Eröffnungsspiel Mitte September gegenüber, als der KVL ebenfalls 6:2 gewann. Lorsch konnte die Partie erfolgreich beginnen (2:0/21) und lange Zeit ausgeglichen gestalten. Im Schglusabschnitt aber setzten sich die Gastegberinnen schnell ab und fuhren einen überzeugenden Heimsieg ein. Beste Spielerinnen war Schlussspielerin Melina Zimmermann mit 600 Kegeln.

Victoria Bamberg – ESV Rottweil 8:0
Erstmals überhaupt trafen die Victoria-Frauen auf das dem Team aus Rottweil, das in der 2. Bundesliga Süd/West Vorletzter mit 2:10-Punkten ist. Da die Bambergerinnen auf den Heimbahnen nahezu keine Konkurrenz haben, erhielten Melissa Stark (601) und Carolin Eigler (561) eine Einsatzchance. Beste Spielerin war Sina Beißer mit 617 Kegeln, bei Rottweil erzielte Manuela Halblaub 541 Kegel.

TSG Kaiserslautern – TSV Schott Mainz 3:5
Im Rheinland-Pfalz-Derby machte zunächst Martina Orth-Helbach den Unterschied. Mit 615 Kegeln brachte sie ihr tEam leicht in Führung, ein Vorsprung, den die Gäste über die Mitte verteidigen konnten. Dramaturgischer Höhepunkt der Partie war das Satzfinale im Schlussdurchgang. In beiden Duellen konnte die 1:2 zurückliegende Spielerin die Partie noch drehen, entscheidend für den Sieg der Gäste war der Schlussauftritt von Miriam Große im Duell der Partiebesten, die durch ein 176:152 und 619 Kegel noch Vanessa Welker (617) und damit die Gastgeber in die Knie zwingen konnte. Beide Teams treffen am kommenden Sonntag erneut aufeinander. Dann allerdings in Mainz.

SV Pöllwitz – Kleeblatt Berlin 5:3
Anna Müller mit Pokalrekord und Einzelbahnrekord Die U23-Sprint-Weltmeisterin Anna Müller sorgte am Start der Partie für den großen Pokalkracher. Sie erzielte 680 Kegel – natürlich auch neue persönliche Bestleistung. Dazu schraubte sie einen Einzelbahnrekord auf 187 und stellte eine neue deutsche Pokalbestleistung auf. Da de Gäste in der Mitte fleißig Sätze sammelten und beide Duellsiege holten, waren sie trotz mehr als 100 Kegel Rückstand bis in die Schlussduos noch voll in der Partie. Dann aber sorgten Pia Köhler (638) udn Diana Langhammer (616) für klare Verhältnisse und eine neuen Mannschaftsbestleistung der "Mücken".

SKK Poing – Schützengilde Bayreuth 8:0
Poing war frühzeitig auf Siegkurs, die Gäste wehrten sich in der Mitte zwar nach Kräften, doch die beiden Satzsiege der Gatsgeberinnen am Schluss des Mittelabschnitts bedeuteten bereits den Einzug Poings ins Achtelfinale, da das Team alle Duelle und 13 Sätze für sich entscheiden konnte.

Höhnstädter SV – Eintracht Fraureuth 2:6
Auch ein Wechsel konnte die Doppelniederlage der Gastgeber am Start und damit den Anfang vom Ende (0:2/-92) nicht verhindern. Julia Huber schafft es immerhin gegen die Startbeste Sabrina Heinrich (555), dass der Rückstand nicht noch größer wurde. In der Mitte und am Schluss spielten beide Teams sehr ausgeglichen, sodass sich am Kräfteverhältnis nichts mehr änderte.

Motor Mickten Dresden – Carl Zeiss Jena 6:2
Ein direktes Underdog-Duell. "MoMi" hatte 2016 noch am NBC-Pokal teilgenommen, jetzt aber im Pokalmatch zunächst den Start komplett verschlafen (0:2/-64). Erst 60 Wurf vor Schluss war die Partie endlich gedreht, einen Vorteil, den sich die Sächsinnen nicht mehr nehmen ließen.

Außerdem: CSV Siegmar – Schönebeck 6:2, Wernburg – Bennewitz 5:3, Betzigau – Regensburg 3:5, Weiherhof – Eggolsheim 3:5, Stedten – Wriezen 3:5, Brackenheim – Önsbach 7:1.
Gerbertshaus – Gaisbach weder Liveticker noch Spielbericht vorhanden.

Die Pokal-Livekonferenz zur 3. Runde
Ergebnisse 2. Runde

DKBC-Pokal Frauen Archiv

2017/18Spielplan
FinaleSpiel um Platz 3
2016/17*
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2015/16Spielplan
FinaleSpiel um Platz 3
2014/15Spielplan
FinaleSpiel um Platz 3
2013/14
Spielplan
FinaleSpiel um Platz 3
* nach der 2. Runde ausgesetzt